PRIVATÄRZTLICHE HAUTARZTPRAXIS · Dr. med. Claudia Dieckmann · Dr. med. Detlef Dieckmann · Allee am Röthelheimpark 6 · 91052 Erlangen

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Botulinumtoxin

Seit über 25 Jahren wird Botulinumtoxin in der ästhetischen Medizin eingesetzt. Die ständige Weiterentwicklung in Technik und Dosierung haben zu sehr sicheren und effizienten Behandlungskonzepten geführt. Botulinumtoxin hemmt die Reizweiterleitung vom Nerv auf sein Zielorgan, z.B. die Muskulatur. Daher wird es in der ästhetischen Medizin zur Behandlung mimischer Falten eingesetzt, d. h. Falten, die durch Muskelaktivitäten im Gesicht entstehen. Typische Beispiele sind die Zornesfalten, Stirnfalten und Augenfalten (Krähenfüße). Die Injektion von Botulinumtoxin entspannt die Muskulatur, Falten glätten sich und das Gesicht wirkt entspannter und jugendlicher. Ziel unserer Behandlungen ist stets ein natürlicher, offener Gesichtsausdruck und keine starren, behandelt wirkenden Gesichter.

Das übermäßige Schwitzen (Hyperhidrosis) unter den Achselhöhlen, an den Händen oder im Gesicht ist für viele Betroffene ein großes Problem. Obwohl Schwitzen eine natürliche, für unseren Körper lebenswichtige Funktion ist, kann eine übermäßige Schweißproduktion (Hyperhidrosis) für Betroffene psychisch als sehr belastend empfunden werden. Normalerweise liegt einer Hyperhidrosis keine erkennbare Ursache zugrunde. Wenn herkömmliche Maßnahmen keinen Erfolg mehr bringen, wird eine Injektionsbehandlung mit Botulinumtoxin die Schweißbildung effektiv reduzieren und Betroffenen so zu spürbar mehr Lebensqualität verhelfen. Nach einer örtlichen Betäubung mittels anästhesierender Creme wird Botulinumtoxin in Mikro-Injektionen großflächig in die betroffenen Hautregionen gespritzt. Innerhalb weniger Tage wird dann die Reizübertragung an den Schweißdrüsen blockiert. Das übermäßige Schwitzen hört auf. Tritt vermehrtes Schwitzen vorwiegend oder plötzlich nur nachts auf, sollten Infekte, Stoffwechselstörungen oder mögliche bösartige Erkrankungen ausgeschlossen werden.

Auch bei Spannungskopfschmerz und Migräne kann - bei nicht ausreichendem Ansprechen anderer Therapien - eine Injektion mit Botulinumtoxin eine große Linderung der Beschwerden bewirken.

Den oben geschilderten Effekt auf die Muskulatur macht man sich auch bei der Behandlung des übermäßigen Zähneknirschens (Bruxismus) zu nutze. Eine Überaktivität der Kaumuskulatur führt besonders nachts zu ständigem Zähneknirschen, das einen Abbau von Zahnsubstanz, Kopfschmerzen und Erschöpfung fördert. Durch gezielte Injektionen mit Botulinumtoxin kann die Aktivität der Kaumuskulatur reduziert werden und das Knirschen hört auf.